Bessere Automatisierungssysteme mit Trident: Ein Hardware-Leitfaden für Integratoren, OEMs und Softwarepartner

by Victoria Almeida

Projekte im Bereich der Industrieautomation sind nur so leistungsfähig wie die Hardware, auf der sie laufen. Die Software mag zwar den Prozess steuern, die Daten erfassen und die Abläufe vernetzen, doch der Computer muss dennoch den Bedingungen der realen Umgebung standhalten.

Für Systemintegratoren, OEMs und Softwareanbieter kann dies eine Herausforderung darstellen. Ein Kunde benötigt möglicherweise eine HMI-Station an einer Lebensmittelverarbeitungslinie, einen Thin Client in einer pharmazeutischen Anlage oder einen Edge-Computer in der Nähe von Waschanlagen. Die Anwendung mag klar sein, doch die Hardware muss Anforderungen hinsichtlich Umgebung, Leistung, Montage und langfristigem Support erfüllen.

Die Trident-Serie von Teguar wurde speziell für diese anspruchsvollen Projekte entwickelt. Mit ihrer Edelstahlkonstruktion, der Schutzart IP69K für das Gehäuse, der Schutzart IP66 für die Ein- und Ausgänge, dem lüfterlosen Betrieb und moderner Rechenleistung tragen die Trident-Computer dazu bei, die Lücke zwischen robuster Hardware und fortschrittlicher Automatisierungssoftware zu schließen.

Mitarbeiter, die gemeinsam die technischen Datenblätter von Computern durchsehen

Warum die Auswahl der Hardware bei Automatisierungsprojekten entscheidend ist

Bei Automatisierungssystemen steht die Zuverlässigkeit im Mittelpunkt. Fällt ein Arbeitsplatz aus, kann sich das Problem schnell über einen einzelnen Bildschirm oder Computer hinaus ausweiten. Die Bediener verlieren möglicherweise den Zugriff auf HMI-Steuerungen, Produktions-Dashboards, Qualitätssysteme, Chargenprotokolle oder Barcode-Scan-Workflows.

Aus diesem Grund sollte die Auswahl der industriellen Computerhardware bereits in einer frühen Projektphase erfolgen. Der richtige Computer kann das gesamte Automatisierungssystem unterstützen, während der falsche zu Ausfallzeiten, Serviceeinsätzen und kostspieligen Neukonzeptionen führen kann.

Für Systemintegratoren und OEMs ist dies von besonderer Bedeutung. Entscheidungen hinsichtlich der Hardware wirken sich auf die Installation, die Verkabelung, die Softwarekompatibilität, die Benutzererfahrung und die langfristige Produktverfügbarkeit aus. Ein Computer, der auf dem Papier akzeptabel erscheint, ist möglicherweise nicht die richtige Wahl, sobald er in einem feuchten, staubigen oder hygienisch sensiblen Produktionsbereich installiert wird.

Wo die Trident-Serie zum Einsatz kommt

Die Trident-Serie wurde für Umgebungen entwickelt, in denen herkömmliche Industriecomputer möglicherweise nicht ausreichen. Diese Computer aus Edelstahl kommen häufig in der Lebensmittel- und Getränkeverarbeitung, der pharmazeutischen Produktion, in Reinräumen, in der chemischen Verarbeitung, an Verpackungslinien sowie in anderen Bereichen zum Einsatz, die einer Nassreinigung unterzogen werden.

Trident-Computer eignen sich hervorragend für Anwendungen wie beispielsweise:

  • HMI-Arbeitsstationen
  • SCADA-Terminals
  • Thin-Client-Implementierungen
  • Produktionsüberwachungsstationen
  • Arbeitsplätze für die Qualitätskontrolle
  • Barcode- und RFID-Arbeitsabläufe
  • Bedienoberflächen an der Maschine
  • Datenerfassung am Netzwerkrand
  • Integration von OEM-Geräten

Die Serie bietet Projektteams vielfältige Möglichkeiten, Rechenleistung näher an den Prozess heranzubringen, ohne auf einen Standard-PC in einem Schaltschrank oder einem Fernsteuerungsraum angewiesen zu sein.

Teguar Trident-Serie

Die Wahl des richtigen Trident-Formfaktors

Unterschiedliche Automatisierungsprojekte erfordern unterschiedliche Hardwarekonfigurationen. Die Trident-Serie umfasst sowohl All-in-One-Touchscreen-Computer als auch einen wasserdichten Embedded-Computer.

Die All-in-One-Computer TS-7010 und TSC-7010 sind eine ausgezeichnete Wahl, wenn Bediener direkten Zugriff über einen Touchscreen benötigen. Diese Modelle eignen sich hervorragend für HMI-Bildschirme, Arbeitsplätze an Fertigungslinien, Qualitätskontrollen und bedienerorientierte Software.

Der Embedded-Computer TWB-7010 eignet sich besonders dann, wenn das System wasserdichte Rechenleistung ohne integriertes Display benötigt. Er kann damit Automatisierungsaufgaben im Hintergrund, die Datenerfassung, die Überwachung oder Anwendungen unterstützen, bei denen das Display vom Computer getrennt ist.

Für Systemintegratoren und OEMs trägt die frühzeitige Wahl des richtigen Formfaktors dazu bei, die Montage, die Verkabelung, die Softwarebereitstellung und die Serviceplanung zu vereinfachen.

Unterstützung moderner Industriesoftware

Automatisierungsprojekte stützen sich zunehmend auf vernetzte Softwareplattformen. Eine Anlage benötigt möglicherweise HMI-Software, SCADA, eine Thin-Client-Architektur, ERP-Zugriff, Produktionsberichte, Rezepturverwaltung oder Qualitätsdokumentation.

Trident-Computer sind darauf ausgelegt, moderne industrielle Arbeitsabläufe mit Intel-Prozessoroptionen, Windows-Kompatibilität und industriellen E/A-Konfigurationen zu unterstützen. Dies macht sie zu einer praktischen Hardwareplattform für Softwareanbieter und Automatisierungsteams, die Systeme entwickeln, bei denen es um Transparenz in der Fertigung, den Zugriff für Bediener und die Datenerfassung geht.

So spiegeln beispielsweise die Partnerschaften von Teguar mit industriellen Software-Ökosystemen wie Ignition und ThinManager einen allgemeinen Trend wider: Hardware und Software müssen zusammenarbeiten. Eine leistungsstarke Softwareplattform benötigt nach wie vor ein zuverlässiges Gerät am Netzwerkrand, an der Produktionslinie oder innerhalb der Produktionsumgebung.

Konzipiert für Nassbereiche und hygienische Räume

In der Lebensmittel-, Getränke- und Pharmaindustrie sowie in Reinraumumgebungen muss die Hardware mehr als nur funktional sein. Sie muss reinigungsfähig und langlebig sein.

Trident-Computer verfügen über Gehäuse aus Edelstahl, um den hohen Anforderungen in Produktionsbereichen standzuhalten. Das Gehäuse entspricht der Schutzart IP69K und bietet somit Schutz vor intensiver Hochdruckreinigung, während die E/A-Anschlüsse der Schutzart IP66 entsprechen, um die Wasserdichtigkeit und Sicherheit der Verbindungen zu gewährleisten.

Diese Unterscheidung ist für eine genaue Spezifikation von Bedeutung. Das Gehäuse ist für den Einsatz unter Hochdruck- und Hochtemperatur-Reinigungsbedingungen ausgelegt, während der E/A-Bereich durch wasserdichte Anschlussmöglichkeiten wie M12-Steckverbinder oder Kabelverschraubungen geschützt ist.

Für Projektteams trägt dies dazu bei, Risiken zu minimieren, wenn die Computerhardware in unmittelbarer Nähe des eigentlichen Arbeitsgeschehens aufgestellt wird.

Edelstahl IP69K TWB-4810 M12 Front
Edelstahl IP69K TWB-4810 Kabelverschraubung Front

M12-Steckverbinder oder Kabelverschraubungen: Planung der Installation

Die E/A-Planung ist einer der wichtigsten Bestandteile einer erfolgreichen Installation von Industriecomputern.

M12-Steckverbinder sind wasserdichte Steckverbinder mit Gewinde und Schutzart IP66, die häufig in industriellen Umgebungen zum Einsatz kommen. Sie eignen sich hervorragend für Projekte, bei denen eine sichere, zweckmäßige Verkabelung und zuverlässige Verbindungen in Bereichen erforderlich sind, in denen Vibrationen, Bewegungen oder häufige Reinigungen auftreten.

Kabelverschraubungskonfigurationen bieten mehr Flexibilität bei Standardkabeln und vorhandenen Peripheriegeräten. Dies kann nützlich sein, wenn eine Anwendung USB-, LAN-, serielle oder andere Geräte unterstützen muss, ohne dass alles auf M12 umgerüstet werden muss.

Die beste Wahl hängt vom jeweiligen Projekt ab. Systemintegratoren sollten das gesamte vernetzte System berücksichtigen, einschließlich Scanner, Drucker, Tastaturen, RFID-Lesegeräte, Netzwerkverbindungen und etwaiger kundenspezifischer Geräte.

Eine leistungsfähigere Hardware-Grundlage für die Automatisierung

Die besten Automatisierungssysteme sind als Komplettlösungen konzipiert. Die Software, der Computer, die Kabel, die Montage, die Peripheriegeräte und der Supportplan müssen alle nahtlos zusammenwirken.

Für Systemintegratoren trägt Trident dazu bei, das Hardware-Risiko in anspruchsvollen Umgebungen zu verringern. Für OEMs bietet es eine robuste Plattform für Geräte, die in Bereichen mit Hochdruckreinigung oder in hygienischen Räumen installiert werden können. Für Softwareanbieter stellt es eine zuverlässige Computerlösung dar, mit der Kunden Anwendungen näher am Produktionsgeschehen ausführen können.

Die Auswahl des richtigen Industriecomputers ist nicht nur eine Frage der Hardware. Es handelt sich um eine Projektentscheidung. Mit ihrer Edelstahlkonstruktion, dem wasserdichten Schutz, dem lüfterlosen Betrieb und den flexiblen Konfigurationsmöglichkeiten bietet die Trident-Serie von Teguar Automatisierungsteams eine solide Grundlage für den Aufbau von Systemen, die genau dort ihre Leistung bringen, wo sie am dringendsten benötigt werden.

FAQs

Welcher Industriecomputer eignet sich am besten für die Automatisierung in Umgebungen, in denen eine Nassreinigung erforderlich ist?

Ein Edelstahl-Computer der Schutzklasse IP69K ist häufig die beste Wahl für die Automatisierung in Nassbereichen. Er sollte über ein abgedichtetes Gehäuse, geschützte Ein- und Ausgänge, einen lüfterlosen Betrieb sowie Unterstützung für die erforderliche Industriesoftware verfügen.

Ist Trident eine geeignete Lösung für Systemintegratoren?

Ja. Trident-Computer eignen sich hervorragend für Systemintegratoren, die in der Lebensmittel-, Getränke- und Pharmaindustrie sowie in Reinräumen und anderen rauen Industrieumgebungen tätig sind, in denen ein zuverlässiger Bedienerzugang und Wasserschutz von großer Bedeutung sind.

Sollten sich OEMs für einen All-in-One- oder einen eingebetteten Trident-Computer entscheiden?

OEMs sollten sich für einen All-in-One-Trident-Computer entscheiden, wenn die Bediener einen integrierten Touchscreen benötigen. Ein eingebetteter Trident-Computer ist die bessere Wahl, wenn das System wasserdichte Rechenleistung ohne integriertes Display benötigt.

Unterstützen Trident-Computer HMI- oder SCADA-Software?

Ja. Trident-Computer sind für moderne industrielle Arbeitsabläufe konzipiert und unterstützen Anwendungen wie HMI, SCADA, Thin-Client-Systeme, Produktionsüberwachung und Software zur Qualitätskontrolle.

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