Warum Edelstahl-Computer der Schutzklasse IP69K in der Automatisierung der Lebensmittel-, Getränke- und Pharmabranche von Bedeutung sind
In Anlagen der Lebensmittel-, Getränke- und Pharmaindustrie wird von Computerhardware mehr erwartet, als nur Software auszuführen. Sie muss den Umgebungsbedingungen standhalten.
Produktionsbereiche können Wasser, Staub, Reinigungszyklen, Temperaturschwankungen und einer ständigen Nutzung durch das Bedienpersonal ausgesetzt sein. In vielen Betrieben werden Computer in der Nähe von Mischanlagen, Förderbändern, Abfüllanlagen, Verpackungslinien, Reinraumstationen oder Bereichen der Qualitätskontrolle aufgestellt. Diese Aufstellung ist für das Bedienpersonal von Vorteil, stellt jedoch eine Herausforderung für herkömmliche Industriecomputer dar.
Ein Computer in solchen Umgebungen muss langlebig, leicht zu reinigen und vor den mit dem täglichen Produktionsbetrieb einhergehenden Bedingungen geschützt sein. Aus diesem Grund sind Computer aus Edelstahl mit Schutzart IP69K häufig die richtige Wahl für Anwendungen in der Nassreinigung und in der hygienischen Automatisierung.
Die Trident-Serie von Teguar wurde speziell für diese anspruchsvollen Umgebungen entwickelt. Mit Gehäusen aus Edelstahl, wasserdichtem Schutz, lüfterlosem Betrieb und Konfigurationen, die auf moderne industrielle Arbeitsabläufe zugeschnitten sind, tragen die Trident-Computer dazu bei, zuverlässige Rechenleistung näher an den jeweiligen Arbeitsort zu bringen.


Was zeichnet einen IP69K-Computer aus?
Ein Computer der Schutzklasse IP69K verfügt über ein abgedichtetes Gehäuse, das vor Staub sowie vor aus nächster Nähe auftreffendem, unter hohem Druck stehendem und heißem Wasserspritzwasser schützt. Dadurch eignet er sich besonders gut für Einrichtungen, in denen Geräte häufig gereinigt werden oder die in feuchten, staubigen oder hygienisch sensiblen Umgebungen betrieben werden.
Für Lebensmittel- und Getränkehersteller kann dies bedeuten, dass Computer in der Nähe von Produktionslinien, Verpackungsbereichen, Arbeitsstationen für den Umgang mit Zutaten oder in Reinigungsbereichen aufgestellt werden. Für Pharmahersteller kann dies bedeuten, dass Hardware in Reinräumen, Bereichen für die Chargenverarbeitung, Dokumentationsstationen oder in Arbeitsabläufen der Qualitätskontrolle zum Einsatz kommt.
Entscheidend ist, dass es bei der Schutzklasse IP69K nicht nur um Wasser geht. Es geht darum, die Zuverlässigkeit des Computers in Umgebungen zu gewährleisten, in denen Hygiene, Betriebsverfügbarkeit und die Langlebigkeit der Hardware gleichermaßen von Bedeutung sind.
Warum Edelstahl in hygienischen Umgebungen von Bedeutung ist
Das Gehäusematerial ist einer der ersten Aspekte, die bei der Auswahl eines Computers für die Automatisierung in der Lebensmittel-, Getränke- oder Pharmabranche zu berücksichtigen sind. Edelstahl wird in hygienischen Umgebungen häufig verwendet, da er langlebig, korrosionsbeständig und leichter zu reinigen ist als viele lackierte oder Kunststoffoberflächen.
Ein Computer aus Edelstahl kann dazu beitragen, häufige Probleme zu verringern, die bei der Verwendung herkömmlicher PCs in Bereichen mit Hochdruckreinigung auftreten. Feuchtigkeit kann die interne Elektronik beschädigen. Lackierte Oberflächen können sich mit der Zeit abnutzen. Lüftungsöffnungen, Fugen und freiliegende Bauteile können Stellen bilden, an denen sich Staub, Rückstände oder Feuchtigkeit ansammeln.
Wasserdichte Computer aus Edelstahl sind so konstruiert, dass diese Probleme vermieden werden. Das Gehäuse ist für anspruchsvolle Umgebungen ausgelegt, während das abgedichtete Gehäuse dazu beiträgt, das System im Inneren zu schützen.
Für Arbeitsabläufe, bei denen die Reinigung Teil des täglichen Arbeitsablaufs ist, ist dies von Bedeutung. Der Computer sollte den Desinfektionsprozess unterstützen und ihn nicht behindern.
Unterstützung der Automatisierung in der Lebensmittel- und Getränkebranche
Betriebe der Lebensmittel- und Getränkebranche sind auf Automatisierung angewiesen, um die Konsistenz zu verbessern, manuelle Arbeit zu reduzieren, die Produktion zu überwachen und den Betriebsablauf aufrechtzuerhalten. Computer im Produktionsbereich können eine Vielzahl von Aufgaben unterstützen, darunter:
- HMI-Steuerung
- ERP-Zugriff
- Rezeptverwaltung
- Chargenverfolgung
- Qualitätskontrolle
- Arbeitsabläufe bei der Etikettierung und Verpackung
- Barcode-Scannen
- Produktionsüberwachung
- Datenerhebung
Wenn diese Aufgaben in einem nassgereinigten Bereich ausgeführt werden, muss die Hardware an die Umgebungsbedingungen angepasst sein. Ein Standard-Büro-PC oder ein nur leicht robuster Computer muss unter Umständen außerhalb der Produktionslinie aufgestellt, in einem Schrank geschützt oder vor der Reinigung entfernt werden. Dies kann zu einer Beeinträchtigung der Effizienz der Arbeitsabläufe führen.
Ein Edelstahl-Computer der Schutzklasse IP69K ermöglicht es den Bedienern, dort auf digitale Systeme zuzugreifen, wo sie diese benötigen. Er kann in der Nähe des Prozesses montiert, während der gesamten Schicht genutzt und im Rahmen der Reinigung des umliegenden Produktionsbereichs gereinigt werden.
Für Lebensmittel- und Getränkehersteller kann dies zu kürzeren Unterbrechungen zwischen der Produktion, der Reinigung und dem nächsten Durchlauf führen.

Unterstützung von Arbeitsabläufen in der Pharmabranche und in Reinräumen
In pharmazeutischen Umgebungen gelten zwar unterschiedliche Anforderungen, doch viele der gleichen Überlegungen hinsichtlich der Hardware finden auch hier Anwendung. Computer können zur Dokumentation, zur Prozessüberwachung, zur Bestandsverwaltung, zu Qualitätskontrollen oder für den Zugriff von Bedienern auf Softwaresysteme verwendet werden.
In diesen Bereichen muss die Hardware reinigungsfähig, zuverlässig und für kontrollierte Umgebungen geeignet sein. Lüfterlose Computer aus Edelstahl sind hierfür oft eine gute Wahl, da sie weniger bewegliche Teile enthalten und die Probleme mit der Luftzirkulation vermeiden, die bei herkömmlichen, lüftergekühlten Systemen auftreten.
Ein versiegelter Computer aus Edelstahl ermöglicht eine sauberere Installation, eine einfachere Reinigung und einen zuverlässigen Einsatz in Bereichen, in denen Staub, Feuchtigkeit und Verunreinigungen unter Kontrolle gehalten werden müssen.
Bei der pharmazeutischen Produktion und in Reinraumanwendungen kommt es nicht nur auf die Robustheit an. Es geht vielmehr um die Gewissheit, dass die Hardware strenge Arbeitsabläufe unterstützen kann, ohne zu einer Schwachstelle im Prozess zu werden.
Das lüfterlose Design trägt zur Verbesserung der Zuverlässigkeit bei
Viele wasserdichte Industriecomputer verfügen über eine lüfterlose Kühlung. Dies ist insbesondere in der Lebensmittel-, Getränke- und Pharmaindustrie sowie in Reinraumumgebungen von großem Vorteil.
Ventilatoren saugen Luft durch ein System. In gewöhnlichen Büroräumen stellt dies möglicherweise kein großes Problem dar. In Produktionsumgebungen kann der Luftstrom jedoch Staub, Feuchtigkeit oder Partikel ansaugen. Ventilatoren verfügen zudem über bewegliche Teile, was das Ausfallrisiko im Laufe der Zeit erhöhen kann.
Ein lüfterloser Computer aus Edelstahl nutzt passive Kühlung, um Wartungsaufwand zu reduzieren und einen zuverlässigen Langzeitbetrieb zu gewährleisten. Für Betriebe, die im Mehrschichtbetrieb arbeiten oder auf eine kontinuierliche Produktion angewiesen sind, kann die geringere Anzahl beweglicher Teile einen wesentlichen Vorteil darstellen.

Schutzart IP69K für das Gehäuse und Schutzart IP66 für die Ein- und Ausgänge
Beim Vergleich wasserdichter Computer ist es wichtig zu verstehen, inwiefern sich die Schutzklassen auf die verschiedenen Komponenten des Systems auswirken.
Trident-Computer sind mit Edelstahlgehäusen der Schutzklasse IP69K für Umgebungen mit intensiver Reinigung ausgestattet. Die E/A-Anschlüsse verfügen über die Schutzklasse IP66 und schützen die Anschlüsse somit vor Staub und starken Wasserstrahlen.
Diese Unterscheidung ist von Bedeutung. Das Gehäuse ist für den Schutzgrad IP69K (Hochdruckreinigung) ausgelegt, während der E/A-Bereich durch wasserdichte Anschlussmöglichkeiten der Schutzklasse IP66 geschützt ist, wie beispielsweise M12-Steckverbinder oder Kabelverschraubungen.
In der Praxis ist das Gehäuse des Trident für eine gründliche Reinigung geeignet, und seine geschützten Ein- und Ausgänge sorgen dafür, dass die Anschlüsse wasserdicht und sicher bleiben.
Auswahl zwischen M12-Steckverbindern oder Kabelverschraubungen für E/A
Die wasserdichte E/A-Konstruktion ist ein wesentlicher Faktor bei der Auswahl des richtigen Computers für einen hygienischen Einsatzbereich.
M12-Steckverbinder sind wasserdichte Steckverbinder mit Gewinde und der Schutzart IP66, die häufig in industriellen Anwendungen zum Einsatz kommen. Sie stellen eine zuverlässige Lösung dar, wenn die Installation auf eine sichere, zweckgebundene Verkabelung ausgelegt ist. Sie tragen dazu bei, dass die Verbindungen fest sitzen, und verringern das Risiko, dass sich Kabel durch Vibrationen, Bewegungen oder häufigen Gebrauch lösen.
Kabelverschraubungskonfigurationen sind nützlich, wenn bei einem Projekt mehr Flexibilität bei Standardkabeln erforderlich ist. Dies kann Einrichtungen dabei helfen, vorhandene Peripheriegeräte, Standard-USB- oder LAN-Anschlüsse oder Geräte zu nutzen, die sich nur schwer an eine M12-Verkabelung anpassen lassen.
Beide Ansätze können gut funktionieren. Die richtige Wahl hängt von der Anlage, den angeschlossenen Geräten und dem langfristigen Wartungsaufwand ab.


Warum die Wahl der Hardware die Verfügbarkeit beeinflusst
In Produktionsumgebungen können Computerausfälle Auswirkungen auf mehr als nur einen Arbeitsplatz haben. Wenn ein Computer Funktionen wie Etikettierung, Scannen, Produktionsprotokolle, HMI-Software oder Qualitätsprüfungen unterstützt, kann ein Ausfall den gesamten Arbeitsablauf verlangsamen.
Aus diesem Grund sollte der richtige Industriecomputer als Teil des Automatisierungssystems ausgewählt werden und nicht erst im Nachhinein.
Ein Edelstahl-Computer der Schutzklasse IP69K kann dazu beitragen, das Hardware-Risiko in Umgebungen mit Hochdruckreinigung und in hygienischen Bereichen zu verringern, indem er Folgendes bietet:
- Schutz vor Wasser und Staub
- Ein reinigbares Gehäuse aus Edelstahl
- Lüfterloser Betrieb
- Zuverlässige Bedienung über den Touchscreen
- Montagemöglichkeiten für den industriellen Einsatz
- Wasserdichte E/A-Konfigurationen
- Kompatibilität mit den Anforderungen an Produktionssoftware
Für Systemintegratoren, OEMs und Anlagenbetreiber machen diese Details den Unterschied zwischen einem Computer, der lediglich auf dem Papier funktioniert, und einem Computer, der in der tatsächlichen Umgebung funktioniert.
Wo Trident-Computer zum Einsatz kommen
Die Trident-Serie von Teguar umfasst wasserdichte Computer aus Edelstahl für unterschiedliche Automatisierungsanforderungen.
Die All-in-One-Touchscreen-Computer TS-7010 und TSC-7010 eignen sich hervorragend für den Einsatz in Nass- oder Hygienebereichen, in denen Bediener direkten Zugriff auf den Bildschirm benötigen. Sie unterstützen HMI-Anwendungen, die Produktionsüberwachung, Qualitätsabläufe sowie bedienerorientierte Software.
Der Embedded-Computer TWB-7010 aus Edelstahl ist für Anwendungen konzipiert, die wasserdichte Rechenleistung ohne integriertes Display erfordern. Er eignet sich für Automatisierungsaufgaben, Datenerfassung, Überwachung oder andere Rechenaufgaben im Hintergrund in feuchten oder anspruchsvollen Umgebungen.
Mit modernen Intel-Prozessoroptionen, Windows-11-Kompatibilität, einer Edelstahlkonstruktion und verschiedenen wasserdichten Ausführungsvarianten ist die Trident-Serie darauf ausgelegt, die tatsächlichen Arbeitsabläufe von Teams in der Industrie zu unterstützen.
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TS-7010-15
$3,580.68 -
TS-7010-19
$4,030.12 -
TS-7010-22
$4,415.96 -
TS-7010-24
$4,672.48 -
TSC-7010-15
$3,650.00 -
TSC-7010-19
$4,319.50 -
TSC-7010-22
$4,704.28 -
TSC-7010-24
$4,961.86
Für die Umwelt entwickelt, für den jeweiligen Einsatzzweck ausgewählt
Die Automatisierung in der Lebensmittel-, Getränke- und Pharmaindustrie ist auf Hardware angewiesen, die den Anforderungen der jeweiligen Umgebung gewachsen ist. Ein Computer mag zwar über den richtigen Prozessor, das richtige Betriebssystem und die erforderliche Softwarekompatibilität verfügen, doch wenn er den Reinigungszyklen oder den Produktionsbedingungen nicht standhält, ist er nicht geeignet.
Computer aus Edelstahl der Schutzklasse IP69K tragen zur Lösung dieses Problems bei. Sie ermöglichen einen zuverlässigen Betrieb in Bereichen, die einer Hochdruckreinigung unterzogen werden, sowie in hygienischen Räumen und unterstützen dabei die Software, den Bedienerzugang und die Datenabläufe, auf die moderne Einrichtungen angewiesen sind.
Für Teams, die Automatisierungssysteme aufbauen oder modernisieren, ist der beste Computer nicht einfach nur das robusteste Modell. Es ist derjenige, der zur Umgebung passt, den Arbeitsablauf unterstützt und dazu beiträgt, den Produktionsbetrieb aufrechtzuerhalten.
FAQs
Warum werden Computer aus Edelstahl in der Lebensmittel- und Getränkeherstellung eingesetzt?
Computer aus Edelstahl kommen in der Lebensmittel- und Getränkeherstellung zum Einsatz, da sie langlebig, korrosionsbeständig und leichter zu reinigen sind als viele herkömmliche Computergehäuse. Sie eignen sich hervorragend für Bereiche, die einer Nassreinigung unterzogen werden, sowie für hygienische Produktionsräume.
Was bedeutet die Schutzart IP69K für einen Computer?
IP69K bedeutet, dass das Computergehäuse gegen Staub sowie gegen aus nächster Nähe auftreibendes, unter hohem Druck stehendes und heißes Spritzwasser geschützt ist. Diese Schutzart wird üblicherweise für Geräte in der Lebensmittelverarbeitung, der Pharmaindustrie, in Reinräumen und anderen Umgebungen verwendet, in denen eine Nassreinigung erforderlich ist.
Erfüllen die Computer-E/A-Module von Trident die Schutzart IP69K?
Nein. Das Edelstahlgehäuse des Trident entspricht der Schutzart IP69K, während der E/A-Schutz die Schutzart IP66 aufweist. Dies trägt dazu bei, den Anschlussbereich vor Staub und starken Wasserstrahlen zu schützen und gleichzeitig die technischen Kennwerte aufrechtzuerhalten.
Warum ist eine lüfterlose Kühlung in Reinräumen oder in Umgebungen mit hoher Reinigungsfrequenz sinnvoll?
Die lüfterlose Kühlung reduziert die Anzahl beweglicher Teile und verhindert, dass Luft durch den Computer gesaugt wird. Dies kann dazu beitragen, die Zuverlässigkeit zu verbessern und Bedenken hinsichtlich Staub, Feuchtigkeit und Schwebeteilchen in Reinraum- oder abwaschbaren Umgebungen zu verringern.
Welcher Computer eignet sich am besten für die Automatisierung in der Pharmabranche?
Welcher Computer für die Automatisierung in der Pharmabranche am besten geeignet ist, hängt von der jeweiligen Anwendung ab. Wasserdichte Computer aus Edelstahl eignen sich jedoch häufig besonders gut für Reinräume, die Chargenverarbeitung, die Qualitätskontrolle und Dokumentationsstationen, bei denen es auf Langlebigkeit und Reinigungsfreundlichkeit ankommt.
Sollte ich mich für einen All-in-One-Computer von Trident oder für einen Embedded-Computer von Trident entscheiden?
Entscheiden Sie sich für einen Trident-All-in-One-Computer, wenn Bediener an ihrem Arbeitsplatz Zugriff auf einen Touchscreen benötigen. Entscheiden Sie sich für einen Trident-Embedded-Computer, wenn die Anwendung wasserdichte Rechenleistung ohne integriertes Display erfordert.
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